Delegation kleiner
Schröder reist trotz SARS nach Asien

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wird trotz der Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS im Mai nach Asien reisen. Die ihn begleitende Delegation wird aber deutlich kleiner sein als ursprünglich geplant. Auch Journalisten fliegen nicht mit.

Reuters BERLIN. Ein Gutachten des Robert-Koch-Instituts habe ergeben, dass die Größe der Delegation bei Ablauf und Gestaltung der Reise zu Problemen führen könne, teilte die Regierungs-Pressestelle am Mittwoch mit. Deshalb werde Schröder nur von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD), dem Vorsitzenden des Asien-Pazifik- Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Heinrich von Pierer, und einer kleinen Delegation von Fachbeamten begleitet. Die geplante Mitreise von weiteren Unternehmern und Journalisten entfalle.

Der Kanzler hatte die Reise von der Einschätzung aus dem Gutachten abhängig gemacht. Ursprünglich sollte Schröder von einer 120-köpfigen Delegation begleitet werden. An den geplanten Stationen und am Ablauf der Reise wird den Angaben zufolge festgehalten. Die Pläne sehen zwischen dem 10. und 17. Mai Besuche in Malaysia, Singapur, Indonesien und Vietnam vor.

Die Lungenkrankheit SARS war vor einigen Monaten im Süden Chinas ausgebrochen und hat sich von dort aus in fast 30 Länder verbreitet. Weltweit sind nach offiziellen Angaben mehr als 350 Menschen daran gestorben, tausende sind daran erkrankt.

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