Delegation wurde wieder mit Versprechungen vertröstet
Athen hält die FIFA hin

Der Ärger um den Austragungsort der Endrunde des olympischen Fußball-Turniers 2004 in Athen nimmt kein Ende. Wie die griechische Presse am Montag berichtete, hatte eine Delegation des Internationalen Fußball-Verbandes (FIFA) zwei Tage lang der die Vorbereitungen inspiziert und war mit "großen Bedenken und äußerst besorgt" aus Griechenland abgereist.

HB/dpa ATHEN. Nach Zeitungsangaben hatten die Griechen die FIFA-Delegation wieder einmal mit Versprechungen, dass alles rechtzeitig fertig sein werde, vertröstet. Das Fußballstadion von Olympiakos Piräus "Georgios Karaiskakis", wo die Finalrunde vorgesehen ist, soll Mitte April abgerissen werden. Anschließend ist geplant, ein 32 000 Zuschauer fassendes neues Stadion zu bauen. Diese Arena soll aber erst im Juli 2004 - nur wenige Tage vor Beginn der Sommerspiele am 13. August 2004 - fertig sein.

Für den Notfall schmiede die FIFA bereits Alternativen, hieß es in den Zeitungen. Es gebe Pläne, die Finalrunden des Fußball-Turniers in der griechischen Hafenstadt Thessaloniki auszutragen. "Die FIFA kann nur noch hoffen, dass alles fertig sein wird", kommentierte die Athener Zeitung "Eleftherotypia" am Montag.

Der Austragungsort der Endrunde hatte in den vergangenen drei Jahren der FIFA und den Organisatoren in Athen immer wieder Sorgen bereitet: Der Großraum Athen mit seinen insgesamt neun Erstligisten verfügt über keinen Fußballplatz, der die FIFA-Normen erfüllt.

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