Delegierte aus 189 Staaten zu Konferenz angereist
Uno will Handel mit Kleinwaffen eindämmen

ap NEW YORK. Am Montag hat in New York die erste UN-Konferenz zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Kleinwaffen begonnen. Bis zum kommenden Freitag beraten Delegierte aus 189 Staaten, wie das lukrative Geschäft mit Pistolen, Maschinengewehren und anderen Kleinwaffen kontrolliert werden kann. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit 500 Mill. Klein- und Leichtwaffen im Umlauf. Diese werden laut UN in fast allen Konflikten auf der Erde eingesetzt und bringen Mill. Menschen Tod und Verstümmelungen.

Bis zum 20. Juli wollen die Unterhändler ein Aktionsprogramm zum Umgang der Regierungen mit dem Waffenhandel vorlegen. Als Hauptstreitpunkt dürfte sich das Ausmaß der internationalen Kontrolle des Waffenhandels erweisen. Einige Staaten sehen darin eine Einmischung in ihr Recht auf Selbstverteidigung. Andere haben wirtschaftliche Interessen am Verkauf von Kleinwaffen. Und schon die Definition dessen, was Waffenschmuggel ist, könnte zu einem Stolperstein der Konferenz werden.

Unter den Oberbegriff der Kleinwaffen fallen nach einer Definition der Vereinten Nationen unter anderem Revolver, Pistolen, Gewehre und Maschinenpistolen. Zu den Leichtwaffen zählen schwere Maschinengewehre, Mörser, Handgranaten, Granatwerfer und tragbare Panzerabwehrwaffen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%