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Deliktsrecht

BGH-Urteilvom 25.11.2003 00:00:00 - VI ZR 226/02



Bundesgerichtshof
Deliktsrecht


BGB § 823 Abs. 1; GG Art. 2, Art. 5 Abs. 1

Sind mehrere sich nicht gegenseitig ausschließende Deutungen des Inhalts einer Äußerung möglich, so ist der rechtlichen Beurteilung diejenige zugrunde zu legen, die dem in Anspruch Genommenen günstiger ist und den Betroffenen weniger beeinträchtigt.

Bei einer Berichterstattung über bestimmte Personen dürfen nicht solche Fakten verschwiegen werden, deren Mitteilung beim Adressaten zu einer dem Betroffenen günstigeren Beurteilung des Gesamtvorgangs geführt hätte.

BGH-Urteil vom 25.11.2003 - VI ZR 226/02





Quelle: DER BETRIEB, 20.01.2004

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