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Deliktsrecht

BGH-Urteilvom 10.02.2004 00:00:00 - VI ZR 218/03



Bundesgerichtshof
Deliktsrecht


BGB § 823 Abs. 1; StVG § 7 Abs. 1, § 17

Der Tatrichter kann den haftungsrechtlichen Zurechnungszusammenhang zwischen einem Erstunfall, durch den es zur Teilsperrung einer Autobahn kommt, und den Schadensfolgen eines Zweitunfalls, der dadurch verursacht wird, dass ein Kraftfahrer ungebremst in die durch den Erstunfall veranlassten ordnungsgemäßen Absicherungsmaßnahmen fährt, je nach den besonderen Umständen des Einzelfalls verneinen. In einem solchen Fall kann auch die Abwägung der Betriebsgefahren der beteiligten Kraftfahrzeuge (§ 17 StVG) zu dem Ergebnis führen, dass der Verursacher des Erstunfalls für die Schäden des Zweitunfalls nicht haftet.

BGH-Urteil vom 10.02.2004 - VI ZR 218/03





Quelle: DER BETRIEB, 24.03.2004

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