Delisting
Mindestens zehn Unternehmen droht Ausschluss vom Neuen Markt

Die Deutsche Börse will einem Zeitungsbericht zufolge mindestens zehn finanziell angeschlagene Unternehmen vom Neuen Markt ausschließen.

ddp HAMBURG. Grundlage für die geplante Herausnahme seien die neuen so genannten Penny-Stock-Regeln, die seit dem 1. Oktober in Kraft sind, berichtete die "Financial Times Deutschland".

Bereits am Mittwoch waren Infomatec und mb Software vom Neuen Markt ausgeschlossen worden. Unter Berufung auf Börsen- und Unternehmenskreise schreibt das Blatt, nun seien unter anderem auch Letsbuyit.com, Metabox, Popnet, Prodacta und Lipro von einem Ausschluss bedroht. Ein Sprecher der Deutschen Börse wollte sich zu den konkreten Fällen nicht äußern. Die neue Rechtslage sei jedoch eindeutig, sagte er der Zeitung.

Nach den neuen Penny-Stock-Regeln für den Neuen Markt müssen Firmen mit dem so genannten Delistung rechnen, wenn einen Monat zuvor das Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse abgeleht wurde. Zudem sind Firmen gefährdet, deren Aktienkurs an 30 Handelstagen in Folge unter der Marke von einem Euro notieren (Penny Stock) und deren Marktkapitalisierung außerdem weniger als 20 Millionen Euro beträgt.

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