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Dell Computer: Rote Zahlen bei PC-Spezialist

Dell Computer, der größte Direktvertreiber von PCs, ist im zweiten Quartal zum ersten Mal seit 1993 in die Verlustzone gerutscht. Zudem dürften die Ziele für das nun angelaufene dritte Quartal zu hoch gesteckt sein, so Dell Finanzchef James Schneider.

Mit den schlechten Zahlen steht Dell Computer nicht alleine da. Die Absatzzahlen der gesamten PC-Industrie sind im zweiten Quartal erstmals seit 15 Jahren gefallen. Die Branche leidet unter einem anhaltendem Preiskampf. Zwar konnte Dell mit Discountangeboten den Marktanteil verbessern, aber das wurde mit sinkenden Gewinnmargen teuer erkauft. Die Umsatzzahlen sind gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,8 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar gefallen. Für das dritte Quartal erwartet das Management einen Umsatz in Höhe von 7,2 bis 7,6 Milliarden Dollar. Analysten waren bisher von 7,9 Milliarden Dollar ausgegangen. Der Gewinn dürfte bei 15 bis 16 Cents pro Aktie liegen. Die Prognosen stehen bei 17 Cents pro Aktie. Im abgelaufenen zweiten Quartal konnten die Gewinnerwartungen noch eingehalten werden. Um die Kosten für Entlassungen, Fabrikschließungen und Investmentverluste bereinigt, erzielte Dell einen Gewinn in Höhe von 433 Millionen Dollar oder 16 Cents pro Aktie. Firmenchef Michael Dell geht davon aus, dass der Abwärtstrend voraussichtlich bis nächstes Jahr anhalten könnte.

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