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Dell verliert nach Ergebnissen

Der Computer-Konzern reduzierte die Umsatzprognosen für das kommende Geschäftsjahr um 10 Prozentpunkte. Statt des bisher anvisierten Umsatzwachstums von 30 Prozent erwartet der Konzern nur noch einen Anstieg von 20 Prozent.

Auch die gestern vorgelegten Zahlen für das dritte Quartal sorgten nicht für Euphorie. Zwar konnte der Konzern mit einem Gewinn von 25 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 8,26 Milliarden Dollar die Konsensschätzungen für das dritte Quartal erfüllen. Der Umsatz stieg allerdings nur um 22 Prozent zum Vorjahreszeitraum, der niedrigste Anstieg seit sechs Jahren. Analysten hatten ihre Erwartungen im Vorfeld der gestrigen Ergebnismeldungen bereits reduziert, nachdem Dell im vergangenen Monat gewarnt hatte, die Umsätze würden auf Grund einer schwachen Nachfrage in Europa sowie eines enttäuschenden Umsatz-Wachstums in kleineren Unternehmen hinter den Erwartungen zurück bleiben.



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Umsätze in Europa nahmen lediglich um 7 Prozent zu, deutlich weniger als der Vorjahresanstieg von 22 Prozent. Ähnlich schwach waren die Wachstumsraten in Kanada und Asien. Gillian Munson von Morgan Stanley Dean Witter stufte Dell heute Morgen von "outperform" auf "neutral" ab und kappte seine Gewinnerwartungen für das Geschäftsjahr 2002 um drei Cents auf 1,07 Dollar Gewinn pro Aktie. Devin McCarthy von der Credit Suisse First Boston bestätigt seine Empfehlung, den Titel zu halten. Langfristig werde Dell erfolgreich sein. Anleger sollten die aktuelle Schwäche aussitzen.

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