Archiv
„Delphi“: Familiensaga zwischen Athen, Jerusalem und Nordenham

„Delphi“, der zweite Roman der jungen Autorin Malin Schwerdtfeger ist eine leicht verrückte, plastisch erzählte Familiensaga, fantastisch und realitätsbezogen zugleich, erfunden und in Teilen wohl auch selbst erlebt. Die Schauplätze wechseln ständig, pendeln zwischen Athen, Delphi, Jerusalem und Nordenham hin und her. Drei Generationen werden porträtiert, am liebevollsten Großmutter und Enkel.

dpa KÖLN. "Delphi", der zweite Roman der jungen Autorin Malin Schwerdtfeger ist eine leicht verrückte, plastisch erzählte Familiensaga, fantastisch und realitätsbezogen zugleich, erfunden und in Teilen wohl auch selbst erlebt. Die Schauplätze wechseln ständig, pendeln zwischen Athen, Delphi, Jerusalem und Nordenham hin und her. Drei Generationen werden porträtiert, am liebevollsten Großmutter und Enkel.

Die Autorin schildert die Versuche einer Lebensbewältigung nicht gradlinig, sondern springt vor und zurück. Erst allmählich ordnet der Leser das verschachtelte Geschehen, bei dem die Orte stimmig beschrieben sind, die Antike ebenso beleuchtet wird wie das Leben im heutigen Israel. Die Ich-Erzählerin reflektiert Geschichte und Geschichten, beschreibt eine Welt, die der Leser nicht nur kennen-, sondern verstehen lernt, weil sie auch allgemeine Erfahrungen widerspiegelt.

Malin Schwerdtfeger

Delphi

Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln

304 S., Euro 18,90

Ibsn 3-462-03402-2

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%