Delta Air Lines hat schweren Stand
Wall Street vor Zinsentscheidung optimistisch

In New York erwarten die Marktbeobachter zum Handelsauftakt am Dienstag etwas festere Aktienkurse.

dpa-afx NEW YORK. Der Großteil der Analysten, Volkswirte und Marktbeobachter an der Wall Street rechnet fest damit, dass die US-Zentralbank Fed um 20.15 Uhr (MEZ) eine weitere Leitzinssenkung um 0,25 %punkte auf 2,25 % bekannt geben wird. Es wäre die zehnte in diesem Jahr. Im Vorgriff auf die vermeintlich stimulierende Wirkung dieser Entscheidung auf die US-Volkswirtschaft rechnen Händler mit Kursaufschlägen.

Um 14.15 Uhr MEZ zeigten die Indikatoren aufwärts: Der richtungsweisende S&P-Future stieg im vorbörslichen Handel um 0,2 % auf 1 105,80 Punkte. Der indikative Dow-Jones-Index sank im Frankfurter Xetra-Handel allerdings um 0,04 % auf 9 437,35 Punkte. Am Montag hatte der Standardwerte-Index Dow Jones um 1,26 % auf 9 441,03 Punkte zugelegt. Der marktbreite S&P 500 Index war um 1,43 % auf 1 102,81 Punkte geklettert.

Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge hat auch die Einigung mit dem US-Justizministerium den Anwälten von Microsoft keine Entlastung verschafft. Mindestens 6 der 18 US-Staaten, die im Kartellprozess gegen den Softwarehersteller als Nebenkläger auftreten, haben sich gegen die Einigung des Unternehmens mit dem Justizministerium ausgesprochen und drängen auf größere Zugeständnisse von Microsoft.

Wieder einmal einen schweren Stand haben dürfte die Aktie von Delta Air Lines. In London hatte der Konkurrent British Airways für das laufende Geschäftsjahr deutliche Verluste prognostiziert. Zudem hatte Delta am Vorabend nachbörslich bekannt gegeben, dass die Auslastung der eigenen Flugzeuge im Oktober auf 60,5 % von 69,0 % im Vorjahr gesunken ist.

BellSouth Corp verbreitete am Montagabend Optimismus: Das Management rechne für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzanstieg um 8 bis 9 % auf rund 30 Mrd. $, hieß es aus dem Unternehmenshauptquartier in New York. Im kommenden Jahr sollen die Einnahmen um 5 bis 7 % steigen, und der Gewinn je Aktie um 7 bis 9 %, hieß es.

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