Demokraten erreichen vor Gericht Aufschub bis Montag
Ergebnisse der US-Wahl doch nicht am Samstag

Die Demokraten haben in Florida einen großen Erfolg vor Gericht errungen. Der Oberste Gerichtshof Floridas entschied am Freitagnachmittag (Ortszeit), dass Floridas Innenministerin Katherine Harris die Wahlergebnisse nicht wie geplant am Samstagmittag bekannt geben darf. Sie müsse noch mindestens bis Montag abwarten, dann sollten Anhörungen vor dem Obersten Gericht stattfinden.

dpa/rtr WASHINGTON. Ursprünglich wollte Harris die Ergebnisse am Samstag gegen 12.00 Uhr Ortszeit veröffentlichen. Bis dahin sollten die Stimmen aus Übersee vorliegen. Nach dem bisherigen Stand führt der texanische Gouverneur George W. Bush mit 300 Stimmen knapp vor Vizepräsident Al Gore. Es wird erwartet, dass sich dieser Vorsprung vergrößert, da viele der in Übersee lebenden Amerikaner Armeeangehörige sind, die in der Vergangenheit mehrheitlich für den republikanischen Kandidaten gestimmt hatten. Die Demokraten fordern die Einbeziehung der Nachzählungen per Hand in mehreren Bezirken.

Noch am Freitagmorgen hatte ein Bezirksgericht in Tallahassee entschieden, dass Nachzählungsergebnisse per Hand aus mehreren Bezirken nicht nachträglich in das Endergebnis aus Florida einfließen dürfen und damit den Weg für die Bekanntgabe des entscheidenden Ergebnisses aus Florida am Samstag geebnet. Mitarbeiter Gores hatten dagegen Berufung eingelegt.

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