Demokratiemangel
Einigung im Formel-1-Streit in Sicht

Im Streit zwischen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und der Herstellervereinigung GPWC scheint eine Einigung in Sicht. "Ich denke, wir befinden uns in der letzten Phase der Diskussionen und Verhandlungen mit Banken und Gläubigern", sagte Renault-Formel-1-Chef Patrick Faure am Rande des Großen Preises von Monaco.

HB/dpa MONTE CARLO. Schon in drei Monaten könne man eine Übereinkunft erzielen, allerdings könnten die Verhandlungen auch ohne Ergebnis beendet werden, meinte der Franzose. "Ich hoffe, dass eine gute Lösung gefunden wird, um die Zukunft der Formel 1 für zehn oder 15 Jahre oder noch länger zu sichern."

Die in der Formel 1 engagierten und in der Vereinigung Grand Prix World Championship (GPWC) organisierten Automobil-Konzerne drohen mit einer eigenen Rennserie nach Auslaufen des so genannten Concorde Agreements Ende 2007. Sie fordern von Ecclestone einen höheren Anteil an den Vermarktungs-Einnahmen als bisher sowie ein ihrer Ansicht nach demokratischeres Management. Mittlerweile haben sich die zehn Teams mit der GPWC - Mitglieder sind Fiat, Ford, Daimler-Chrysler, Renault und BMW - auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

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