Demonstranten drohen Barak mit dem Tod
Israelische Soldaten erschießen zwei Palästinenser

afp GAZA. Israelische Soldaten haben bei Unruhen im Gazastreifen am Freitag zwei junge Palästinenser erschossen. Nahe des Grenzübergangs Eres zwischen dem Autonomiegebiet und Israel starb ein 23-Jähriger, nachdem ihm Soldaten nach Krankenhausangaben mit scharfer Munition ins Gesicht geschossen hatten. Ein zweiter junger Mann starb nahe des Grenzübergangs Karni nach einem Schuss in den Oberkörper. Israelischen Militärangaben zufolge wurde ein Armeesoldat bei Bethlehem im Westjordanland schwer verwundet. Seit Beginn der Unruhen am 28. September wurden 198 Menschen getötet, die meisten von ihnen Palästinenser.

Unterdessen demonstrierten etwa 30.000 Palästinenser im Süden des Gazastreifen gegen den israelischen Raketenangriff am Donnerstag, bei dem ein hochrangiges Fatah-Mitglied getötet wurde. Bei ihrem Marsch nahe der jüdischen Siedlung Gusch Katif skandierten sie Todesdrohungen gegen den israelischen Regierungschef Ehud Barak.

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