Demonstrationen gegen Bush erwartet
New York rüstet sich für Parteitag

Die Sicherheitskräfte in New York haben schweres Geschütz aufgefahren. Rund 250 000 Demonstranten wollen den Parteitag mit Protesten begleiten, schätzen Behörden.

HB NEW YORK. Schon beim Anflug auf New York können Delegierte des Wahlparteitages der Republikaner lesen, was die meisten New Yorker von einer zweiten Amtszeit von George W. Bush halten: "No more years" (Keine weiteren Jahre) ist in riesigen gelben Buchstaben auf Dächern in den Einflugzonen zu lesen. Und: "Stop Bush Now" (Stoppt Bush jetzt).

Etwa 250 000 Demonstranten wollen nach Behördenschätzungen den "Krönungsparteitag" für Bush, der am Montag (30.8.) im Madison Square Garden beginnt, mit Protestaktionen begleiten. Es werden Demonstrationen gegen nahezu jede Facette der Bush-Politik erwartet - vom Irak-Krieg bis zum Vorgehen gegen so genannte Homo-Ehen. Dass einige Proteste zu Krawallen ausarten, wird in der linksliberalen Hochburg weithin befürchtet.

Bekanntlich gebe es im "Big Apple" nicht wenige unberechenbare Chaoten, schrieb die "New York Times". Ganz oben auf der Observierungsliste des FBI steht Jamie Moran, der als "Pate" der New Yorker Anarchistengruppen gilt. "Wir sorgen dafür, dass sich die Republikaner hier verdammt miserabel fühlen", drohte er ganz offen. In der Nähe des Madison Square Garden dürften Störer allerdings keine Chance haben. Allein schon wegen der Furcht vor Terroranschlägen ist das Umfeld der weltbekannten Sport- und Konzerthalle unweit des Empire State Building von mehr als 8000 Bewaffneten hermetisch abgeriegelt worden.

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