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Depfa kauft eigene Aktien zurück

Die Depfa, Deutsche Pfandbriefbank, hat nach den Worten ihres Vorstandssprechers Gerhard Bruckermann seit dem vergangenen Dienstag 361 639 eigene Aktien zurückgekauft.

rtr WIESBADEN. Die Aktien seien zum Durchschnittskurs von 63,78 ? über die Börse erworben worden und entsprächen einem Anteil am Grundkapital von 1,0 %, sagte Bruckermann am Montag bei der außerordentlichen Hauptversammlung der Bank in Wiesbaden. Die Depfa beabsichtige, die eigenen Aktien als Mitarbeiteraktien und zum Erwerb einer kleineren Beteiligung einzusetzen. Bruckermann betonte, er sei zuversichtlich, dass die Depfa im Jahr 2001 ihre Ertragsziel von rund 280 Mill. ? nach Steuern und vor Anteilen Dritter erreichen werde.

Weiterhin wies Bruckermann Gerüchte über eine Schieflage seiner Bank zurück. "Vor dem Hintergrund einer großen Nervosität der Aktieninvestoren kamen in den vergangenen zwei Wochen Gerüchte über eine Schieflage des Immobilien- und auch des Staatsfinanzierungsgeschäftes der Depfa auf. "Diese Gerüchte sind eindeutig falsch", sagte Bruckermann. Nachdem die Spekulationen jedoch zu einem deutlichen Kursrückgang geführt hätten, habe die Depfa von ihrer Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. Die Aktionäre der Depfa stimmen am Montag über eine Aufteilung der Bank in eine rechtlich selbstständig Immobilienbank und eine Staatsfinanzierungsbank ab.

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