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Der BND soll Hinweise auf Bin-Laden haben

Die amerikanische Bundespolizei FBI hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" den deutschen Behörden "erdrückendes Beweismaterial" gegen die drei aus Hamburg stammenden mutmaßlichen Attentäter von New York und Washington übergeben.

rtr HAMBURG. Sie hätten Kontakt zu anderen verdächtigen Passagieren in den entführten Flugzeugen gehabt, mit denen unter anderem am Dienstag das World Trade Center in New York zerstört worden war, berichtete der "Spiegel" am Freitag in einem Vorabbericht seiner neuesten Ausgabe. Den deutschen Behörden sei nach den Terroranschlägen eine Liste mit den Namen von 18 Verdächtigen übermittelt worden.

Mohammed Atta, ehemaliger Student an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, habe bei der Buchung seines Fluges in Boston die gleich Telefonnummer angegeben wie vier andere Araber in den Unglücksmaschinen. Eine Sprecherin des Generalbundesanwalts in Karlsruhe wollte zunächst keine Stellungnahme abgeben.

Polizei und Bundeskriminalamt haben seit Mittwoch in Hamburg zahlreiche Wohnungen untersucht. Die Generalbundesanwalt ermittelt gegen eine bislang unbekannte terroristische islamische Vereinigung. Am Freitag wurden nach offiziell noch unbestätigten Informationen in Hamburg Beamte des FBI erwartet.

Unterdessen hat der Bundesnachrichtendienst (BND) nach Angaben des "Spiegel" den US-Behörden Hinweise auf den islamischen Extremisten Osama Bin Laden und dessen Organisation als Drahtzieher der Terroranschläge übermittelt. Es handelt sich dem Magazin zu Folge um abgehörte Telefongespräche. Mutmaßliche Anhänger der Bin-Laden-Organisation sollen sich darin mit den Anschlägen gebrüstet haben, bei denen vermutlich mehrere tausend Menschen ums Leben gekommen sind.

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