Der Deutsche Aktienindex notierte gegen 17.20 Uhr mit 6 201,79 Zählern
Festere US-Börsen geben deutschem Aktienmarkt Auftrieb

Die gute Verfassung der US-Börsen zum Handelsauftakt hat dem deutschen Aktienmarkt am Montagnachmittag Auftrieb gegeben.

ddp/vwd FRANKFURT. Der Deutsche Aktienindex (Dax) notierte gegen 17.20 Uhr mit 6 201,79 Zählern um rund 0,7 % über dem Freitagsschluss. Der Neue-Markt-Index Nemax 50 verbuchte zwar ein Minus von 0,6 % auf 1 888,15 Punkte, zeigte sich damit aber gegenüber dem Tagestief von 1 835,98 Zählern deutlich erholt. An der Wall Street legte der Nasdaq-Index um 1,5 % auf 2 149,06 Zähler zu, und auch der Dow-Jones-Industrial notierte mit einem Plus von 0,6 % auf 10 527,80 Punkte fester.

Händler führten die Gewinne im Dax vor allem auf charttechnisch bedingte Käufe zurück. "Mit dem Überwinden der Marke von 6.200 Punkten ist weiterhin Luft nach oben", sagte ein Marktteilnehmer. Wer verkaufen wolle, habe dies anscheinend bereits in der vergangenen Woche getan. Vor allem Technologiewerte trugen zu der Erholung bei. So verteuerten sich Infineon um fast 5,5 % auf 38,60 Euro. Auch Siemens (+3,3 % auf 130,25 Euro) und SAP (+3,00 % auf 157,29 Euro) standen auf der Gewinnerseite. Händler wollten aber keinesfalls von einer Trendwende der Branche sprechen. Vielmehr seien die Zuwächse als eine technische Gegenbewegung zu erklären. Fundamental gebe es keine neuen Nachrichten.

Auffällig fest zeigten sich bei den Standardwerten Lufthansa , die sich um 4,00 % auf 23,14 Euro verteuerten. Die aktuellen Beförderungszahlen seien vom Markt gut aufgenommen worden, hieß es. Unter Druck standen hingegen Thyssen-Krupp (-4,75 % auf 18,05 Euro). Händler erklärten das Minus allein aus dem Dividendenabschlag nach der Hauptversammlung vom Freitag.

Am Neuen Markt mussten Kontron empfindliche Verluste hinnehmen (-9,00 % auf 59,50 Euro). Allerdings verwiesen Händler auf Gewinnmitnahmen nach dem Kursanstieg vom Freitag vergangener Woche. Die vorgelegten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr seien durchaus positiv zu werten. Ohne Nachrichten verteuerten sich Primacom um rund 9,9 % auf 15,60 Euro und Adva um 9,8 % auf 24,90 Euro.

Der Euro verbuchte Kursverluste. Am Devisenmarkt kostete die Gemeinschaftswährung am Abend 0,9288 $ (-0,74 %). Die Europäische Zentralbank hatte am Mittag noch einen Referenzkurs von 0,9305 $ festgelegt, 0,0058 $ weniger als am Freitag. Im Vergleich zur D-Mark verteuerte sich die amerikanische Währung damit von 2,0888 auf 2,1019 Mark.

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