Der deutsche Traum
Der iranische IT-Unternehmer Karimi kennt keine Krise

Von seinem Schreibtisch im 39. Stock im Kölner Mediapark sieht Masod Karimi die Silhouette des Kölner Doms und über die Dächer der Stadt - ein Panorama, das anregt zum Höhenflug der Gedanken. Und so trimmte er sein 1998 gegründetes Unternehmen für den Steilflug.

HB KÖLN. In diesem Jahr will der IT-Unternehmer den Umsatz seiner Tecon Group Technologies AG um 50 Prozent auf 27,5 Millionen Euro steigern. Im Vorjahr hatte er ihn verdoppelt.

Der gebürtige Iraner hat alle Stürme der IT-Branche überstanden, seine Unternehmensgruppe wächst Jahr für Jahr. Den Schlüssel seines Erfolgs sieht der 45-Jährige "in der Führung der Mitarbeiter: Ich versuche, alle Fehler zu vermeiden, unter denen ich als Angestellter gelitten habe."

In der Kölner Zentrale und in den Büros in Düsseldorf und Frankfurt beschäftigt er 150 feste Mitarbeiter, darunter auch Auszubildende. "Neunzig Prozent haben einen Universitätsabschluss, knapp zehn Prozent einen Doktortitel", berichtet er in perfektem Deutsch. Bislang sind die Mitarbeiter an der Tecon AG mit 20 Prozent beteiligt. Ihren Anteil will Karimi auf 40 Prozent aufstocken. Derzeit hält er 60 Prozent, die restlichen 20 Prozent liegen bei einem Venture-Capital-Unternehmen.

Zu Karimis Kunden zählen große Namen wie die Deutsche Telekom, Vodafone, Net Cologne, T-Mobile und der französische Versicherungskonzern Axa. "Karimi erweist sich auch bei schwierigen Geschäften als verlässlicher und flexibler Partner", lobt Rainer Wallek, Geschäftsführer der Vodafone Information Systems in Ratingen.

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