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Der DJV holt den Totschläger raus

Insekten sind nicht leicht totzukriegen. Journalisten auch nicht. Und deshalb muss manchmal mehrmals kräftig draufgeschlagen werden. Und wer wüsste das besser, als die Journalistengewerkschaft DJV?

Insekten sind nicht leicht totzukriegen. Journalisten auch nicht. Und deshalb muss manchmal mehrmals kräftig draufgeschlagen werden. Und wer wüsste das besser, als die Journalistengewerkschaft DJV?

Und deshalb *PUFF* versendet sie so lange *PLATSCH* Einladungen und Informationen für ihren "Journalistentag NRW" *KRACH* per E-Mail, bis auch der letzte, aber auch das wirklich letzte miese Mitglied *BOING* es begriffen hat und sich anmeldet *TSCHACK*.

Um 15.42 Uhr erwischte der erste Schuss mein Mail-Postfach *PENG*. Vorsorglich schon mal mit dem Hinweis "Anliegend noch einmal Info-Material zum Journalistentag NRW 2005". Dann *BOFF* um 15.52 Uhr nochmal. Kleine Schützenpause bis 17.29 Uhr *KRAWUMM*, der jüngste Einschlag stammt von 17.36 Uhr.

Und damit auch garantiert jeder kommt, wird auch der Gruppendruck gestärkt: Denn die E-Mail-Adressen der Empfänger sind alle lesbar, von der Wirtschaftswoche-Kollegin Hennersdorf (konspirativ als "A." abgekürzt bis zum Herrn Strassen bei "Bild" *DUSCH*.

So, jetzt sind sie alle platt, die miesen Schreiber. Und werden zum DJV-Journalistentag gezerrt. Wo es jede Menge Foren gibt. Aber keines über Internet oder neue Medien.

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