Der Druck auf die Unternehmen wächst
Via Digital und Sogecable wagen weiteren Fusionsversuch

Nach zwei fehlgeschlagenen Fusionsversuchen wollen die beiden spanischen Plattformen für digitales Fernsehen, Via Digital SA und Sogecable SA, beide Madrid, nun einen dritten unternehmen, berichtet das "Wall Street Journal Europe".

vwd MADRID. Beide Unternehmen sehen sich einem wachsenden Druck für ein Zusammengehen ausgesetzt, nachdem der Pay-TV-Betreiber Quiero TV in Spanien und die ITV Digital in Großbritannien kollabiert und auch die deutsche KirchGruppe in Bedrängnis geraten sind, schreibt die Zeitung.

An der Via Digital hält die Telefonica SA, Madrid 48,6 Prozent. Die Sogecable wird durch die spanische Mediengesellschaft Prisa und der französischen Vivendi Universal SA gehalten. Das Zusammenführen der beiden Gesellschaften würde eine einzige Plattform für digitales Fernsehen mit 2,5 Millionen Abonnenten und einem Jahresumsatz von rund 1,3 Mrd EUR hervorbringen. Daran würden Telefonica, Canal Plus SA und Prisa gleichermaßen 21 Prozent der Anteile übernehmen.

Die Transaktion sei aber auch noch mit Schwierigkeiten behaftet. Zunächst müssten weitere Konditionen einer Fusion erst noch erarbeitet werden. Außerdem würden beide Plattformen zurzeit noch inkompatible Dekoder und verschiedene Satelliten benutzen. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden in Spanien und in der Europäischen Union sei ebenfalls noch erforderlich.

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