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Der Fahrplan zur Euro-Einführung

dpa HAMBURG. Mit der Einführung des Euro-Bargeldes als gesetzliches Zahlungsmittel am 1. Januar 2002 endet die dreijährige Übergangsphase, in der die Gemeinschaftswährung nur als Buchgeld existiert. Die Umrechnungskurse der nationalen Währungen in den 12 Euro-Ländern stehen unwiderruflich fest. Die nächsten Etappen bis zur Einführung der Gemeinschaftswährung:

1. September 2001: Die Zentralbanken der zwölf Euro-Länder beginnen mit der Abgabe von Euro-Bargeld an die Kreditinstitute und den Handel ("front-loading").

17. Dezember 2001: Von diesem Tag an dürfen die Kreditinstitute Münzbeutel im Wert von 10,23 Euro (20 DM), auch «Starter Kits» genannt, an die Bevölkerung abgeben - aber nur zum Anfassen. Im Zahlungsverkehr darf das Geld vor Jahresende nicht eingesetzt werden.

31. Dezember 2001: In der Silvesternacht verliert die DM nach mehr als fünfzig Jahren in den alten Bundesländern und zehn Jahren in Ostdeutschland ihre Funktion als gesetzliches Zahlungsmittel.

1. Januar 2002: Der Euro ist alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland (juristischer Big Bang). In Deutschland dürfen DM und Euro bis zum 28. Februar parallel verwendet werden ("Doppelbargeldphase").

1. März 2002: Die Benutzung von DM-Bargeld ist nicht mehr möglich. Vorhandene DM-Bestände können bei den Landeszentralbanken und ihren Zweigstellen auch später zu den festgelegten Umrechnungskursen getauscht werden.

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