Der falsche Weg zum Himmel: Selbstmörder wollte ins Paradies

Der falsche Weg zum Himmel
Selbstmörder wollte ins Paradies

Bei der alljährlichen moslemischen Wallfahrt nach Mekka, die an diesem Montag am Berg Arafat ihren Höhepunkt erreicht, sind bislang mindestens 25 Menschen gestorben.

HB/dpa RIAD/KAIRO. Wie die saudische Gesundheitsbehörde in Mekka mitteilte, waren Herzinfarkt und Hirnschlag die häufigsten Todesursachen. An den heiligen Stätten des Islam drängen sich in diesen Tagen weit über zwei Millionen Pilger, viele von ihnen sind hochbetagt.

Nach moslemischem Glauben kommen Menschen, die bei der Pilgerfahrt nach Mekka sterben, direkt ins Paradis. Dass dies aber nicht für Selbstmörder gilt - der Selbstmord ist im Islam eine schwere Sünde - wusste ein 26 Jahre alter Pilger aus Indonesien offenbar nicht.

Wie saudische Medien berichteten, stürzte sich Rosali Sadi in Mekka vergangene Woche aus dem neunten Stockwerk eines Gästehauses in den Tod. Seiner entsetzten Ehefrau rief er vor dem Sprung zu: "Wir sehen uns wieder im Paradies".

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