„Der Glanz Athens ist eine Erbschaft für Peking"
Griechische Presse voll des Lobes

Es waren olympische Spiele mit vielen Hochs und wenigen Tiefs - sowohl im sportlichen, als auch im organisatorischen Sinne. Auch die Medien des Ausrichterlandes von Olympia 2004 machen sich ihr eigenes Bild - vornehmlich im positiven Sinne.

HB ATHEN. So hat die griechische Presse am Montag mit Begeisterung und Erleichterung auf den erfolgreichen Verlauf der 28. Olympischen Spiele in Athen reagiert. "Triumph auch bei der Abschlussfeier", titelt die linksliberale Zeitung "Eleftherotypia". "Viele ausländische Medien haben sich (für die Kritik der letzten Jahre) entschuldigt", hebt das Blatt hervor. "Ein Griechenland ganz im Licht. Wir haben der Welt gezeigt, dass unser Land Kultur und Moral lehren kann", betont die Sportzeitung "Athlitiki".

"Der Glanz Athens ist eine Erbschaft für Peking", schreibt die angesehene Sportzeitung "SPORtime". Sie warnt aber, dass die "Tänze nicht all zu lange" dauern werden. "Die Stunde der Bilanz kommt näher." Das Blatt fordert eine detaillierte Kontrolle aller Ausgaben. Auch diejenigen, die wie der Sprinter Kostas Kenteris Griechenland mit ihrem Verhalten verletzt haben, dürften nicht "im Namen des organisatorischen Erfolgs außerhalb des Schussfeldes bleiben."

Die Sportzeitung "Derby" nimmt Abschied von Olympia mit einem Vers des griechischen Dichters Giannis Ritsos: "Vergisst bitte mein Land nicht" und bemerkt: "Ziel erreicht (erfolgreiche Austragung). Nächstes Treffen: Peking. Wir haben auserordentliche aber nicht die besten Olympischen Spiele ausgetragen."

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