Der Hauptstadt gehen dadurch mehrere hundert Arbeitsplätze verloren
Hamburg gewinnt Rennen um Strom-Riesen

Nach dem Scheitern der Fusion von vier Energieunternehmen soll ein neuer Großkonzern aus drei Firmen offenbar in Hamburg entstehen und nicht wie zuvor vorgesehen in Berlin.

dpa-afx BERLIN. Wie die "Berliner Zeitung" am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, plant dies der Chef des schwedischen Energieversorgers Vattenfall, Lars Josefsson. Der Hauptstadt gehen demnach mehrere hundert Arbeitsplätze verloren, die Vattenfall bei erfolgreichen Fusionsgesprächen mit dem US-Anbieter Mirant angekündigt hatte.

Das Vattenfall-Tochterunternehmen Hamburgischen Electricitätswerke (HEW) sollte ursprünglich mit den ostdeutschen Unternehmen VEAG und Laubag und dem Berliner Versorger Bewag zur so genannten Neuen Kraft auf dem deutschen Energiemarkt verschmolzen werden. Mirant als Bewag-Großaktionär stellte sich aber gegen das Vorhaben. Die Amerikaner konnten sich mit den Schweden nicht auf eine Machtverteilung in der neuen Gruppe einigen. Josefsson kündigte am Mittwochabend an, das Vorhaben nun ohne Bewag durchzuziehen. Damit gingen noch HEW, VEAG und Laubag zusammen.

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