Der Krise entronnen
Amazon tastet sich langsam vor

"Totgesagte leben länger", das hat das Internet-Warenhaus Amazon schon mehrfach bewiesen. Obwohl Kritiker immer wieder auf die enormen langfristigen Schulden in Höhe von 2,3 Mrd. $ verweisen, tastet sich Amazon langsam zur Gewinnschwelle vor.

HB/siri DÜSSELDORF. Doch der Chor der Skeptiker tönt weiter: Kaum hatte Amazon zuletzt ein überraschend gutes Quartalsergebnis präsentiert, stufte Analyst Mark Rowen vom Investmenthaus Prudential Securities die Aktie auf "verkaufen" herunter.

Die Kritik: Der Börsenkurs sei zu hoch und weiteres starkes Wachstum fraglich. Zwar sei das Geschäft mit Büchern, Videos und CDs profitabel, aber Amazon erziele bei Garten- und Küchengeräten noch keine schwarzen Zahlen. Doch Gründer Jeff Bezos will die Kosten weiter senken. Im dritten Quartal sank der Verlust um 80% pro Aktie. Er setzt beim Weihnachtsgeschäft nun erstmals auf den Verkauf von Jeans und Pullovern der Marken Gap und Ralph Lauren. Daneben betreibt er mittlerweile ebenfalls einen Marktplatz à la Ebay.

Doch in den USA flacht das Wachstum ab, deshalb setzt Bezos verstärkt auf das Ausland. Mit Erfolg: Der Umsatz in Deutschland, Großbritannien, Japan und Frankreich stieg im dritten Quartal um 90 Prozent auf 263,5 Mill. Dollar. Amazon erwirtschaftet mehr als ein Drittel des Umsatzes außerhalb der USA.

Quelle: Handelsblatt

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%