Der Krise entronnen
T-Online setzt auf Heimvorteil

Das Erfolgsrezept von T-Online ist seine unanfechtbar starke Stellung im Heimatmarkt Deutschland. Mit knapp 12 Millionen Kunden ist T-Online der größte Internetanbieter Europas, doch knapp 10 Millionen Kunden leben in Deutschland.

HB/tnt DÜSSELDORF. Die Online-Tochter der Deutschen Telekom hat daneben Zugangsanbieter (Provider) und Portale in Frankreich und Spanien übernommen. Doch im Gegensatz zu Konkurrenten wie Tiscali in Italien oder Wanadoo in Frankreich hat sich T-Online an der großen Übernahmewelle Ende der 90er-Jahre kaum beteiligt.

Nach verlustreichen Jahren schreibt das Unternehmen seit Mitte des Jahres trotzdem schwarze Zahlen. T-Online-Chef Thomas Holtrop setzt dabei auf ein gemischtes Geschäftsmodell, das sich neben den Gebühren für den Internetzugang auf elektronischen Handel, Online-Werbung und neuerdings auch auf den Verkauf von Inhalten stützen soll. Allerdings nehmen sich diese so genannten Portalgeschäfte im Vergleich zu den Umsätzen aus dem Geschäft mit dem Internetzugang trotz starken Wachstums noch immer recht bescheiden aus.

Das Ziel: den Anteil des Portalgeschäfts bis 2004 auf 30 Prozent zu steigern. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres lag dieser Anteil bei etwas mehr als 21 Prozent. Im Zugangsgeschäft setzt T-Online vor allem auf ein Abonnement-Modell mit festen monatlichen Gebühren.

Quelle: Handelsblatt

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