Der Krise entronnen
Yahoo ist längst eine Institution

Unter den Internet-Nutzern ist das Portal Yahoo längst zur Institution geworden. Mit E-Mail-Diensten, Nachrichten, Suchmaschine, Börsenkursen und Einkaufsgelegenheiten ist Yahoo für viele Nutzer die erste Adresse im Internet.

HB/siri DÜSSELDORF. Doch wirtschaftlich sieht es bei dem Internet-Pionier Yahoo nicht ganz so rosig aus. In den späten 90er-Jahren finanzierte sich das Portal fast ausschließlich durch Werbeeinnahmen auf der Web-Seite. Aber mit dem neuen Jahrtausend wurde bei den Anzeigenkunden das Geld immer knapper. Und so schlitterte das ehemals profitable Portal ebenfalls in die Verlustzone.

Jetzt aber hat Yahoo die Gewinnschwelle wieder knapp überschritten. Die Probleme sind damit allerdings noch nicht gelöst: Vorstandschef Terry Semel versucht immer wieder, neue Umsatzquellen zu erschließen, um unabhängiger von den Werbeeinnahmen zu werden. Nutzer der Partner- und Jobvermittlung von Yahoo sollen künftig für die Kontaktdaten zahlen.

Auch von dem Einstieg ins Geschäft mit dem Breitband-Internetzugang, den Yahoo gemeinsam mit dem Telekommunikationsunternehmen SBC Communications anbietet, erwartet Yahoo-Chef Semel einen Umsatzsprung. Bislang haben aber nicht alle diese Offensiven den erwünschten Erfolg gebracht.

Quelle: Handelsblatt

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