Der Markt-Monitor
Aktien: Hoffnung gibt nur der Pessimismus

Schlechte Stimmung muss kein schlechtes Zeichen für die Börse sein. So lautet eine alte Börsenregel - es fragt sich aber, ob sie zurzeit zutrifft.
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Nach einer Umfrage sind die Privatanleger in den USA mit Blick auf die Aktienbörse so pessimistisch wie zuletzt 1987. Häufig ist genau das ein gutes Zeichen: Wenn kaum noch jemand etwas hofft, schlägt die Börse unten an. Weil dann alle verkauft haben, die irgendwie schwankend sind, kann es nur noch aufwärts gehen. So besehen könnte der Pessimismus der Anleger Hoffnung geben.

Allerdings funktioniert das wahrscheinlich nur, wenn es um eine Börsenbaisse geht, die sich verselbstständigt und von den fundanmentalen Daten gelöst hat. Zurzeit ist es aber so, dass die Wirtschaft ja auch real schrumpft und die Banken immer noch riesige Probleme haben. Deswegen ist fraglich, ob die Regel funktioniert.

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