Der Markt-Monitor
Aktien: zu schön, um wahr zu sein

Es war mal wieder Zeit für eine Gegenbewegung im allgemeinen Abwärtssog. Aber die fundamentale Begründung dafür bleibt dünn.
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Heute sind alle Aktien im grünen Bereich. Nachdem sich die Ängste am Freitag ausgetobt haben, gibt es wieder Käufer. Eine "Verteidigung" der 4000er-Marke des Dax mag auch eine Rolle spielen, aber letztlich gehen ja auch andere Indizes nach oben. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Debatte um die Bankenverstaatlichung. Aber wirklich gute Nachrichten, die einen Kursaufschwung stützten könnten, sind nicht zu erkennen.

Auf der einen Seite scheint es auch zu beruhigen, dass der US-Staat möglicherweise direkter und größer als bisher bei der Citigroup einsteigt. Aber der direkte Effekt einer Verstaatlichung oder Teilverstaatlichung auf die Banken ist natürlich fatal, weil zunächst einmal Kapital vernichtet wird.

Daher laufen die italienischen Banken heute besonders gut, nachdem die Regierung deutlich gemacht hat, dass sie ihre Institute zwar unterstützt, aber nicht an eine Verstaatlichung denkt. Die Titel von Unicredit springen an die Decke, aber auch die zurzeit solider (weil ohne großes Osteuropageschaft) dastehende Intesa legt kräfig zu.

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