Der Markt-Monitor
Auftrieb für Flieger

Lufthansa liegt heute ganz gut, und Air France hält sich ebenfalls wacker. Grund dürfte der Ölpreis sein.
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Lufthansa hat zwar gerade angekündigt, wegen des hohen Ölpreises sei es schwierig, die Gewinnziele zu erreichen. Trotzdem läuft die Aktie gut, weil der Ölpreis gerade mal etwas nachgegeben hat. Bei Air France spielt vielleicht auch noch eine Rolle, dass Italiens Staatschef Berlusconi gestern gemeint hat, vielleicht seien die Franzosen doch der richtige Partner für Alitalia. Vor kurzem hatte er sich noch für eine "nationale" Lösung stark gemacht - aber das war wahrscheinlich nur Wahlkampfgeschwätz. Es bleibt freilich fraglich, ob die Franzosen mit den Italienern glücklich würden. Immerhin sie haben Fusionerfahrung durch den Zusammenschluss mit KLM.

Ansonsten fällt auf, dass US-Notenbankchef Ben Bernanke gestern die Gefahren eines niedrigen Dollars betont hat, obwohl an der Wall Street bei den Finanzwerte mal wieder schlechte Laune angesagt war, weil sich zeigt, dass Lehman offenbar doch ziemlich bescheiden dasteht. Die Warnung von Bernanke ist eine gute Nachricht, finde ich. Sie zeigt, dass die Notenbank jetzt nicht ohne Ende weiter Zinsen senken will, auch wenn es immer noch Probleme gibt. Und sie zeigt damit auch, dass Bernanke die Situation nicht also so wirklich bedrohlich ansieht und sich wieder auf seine Hauptaufgabe, die Inflationsbekämpfung, konzentrieren kann. Und sie hat den Dollarverfall gestoppt, dass freut die Europäer.

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