Der Markt-Monitor
Bernanke hat es geschafft

Ganz kurz waren die Märkte gestern enttäuscht von den Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke. Aber dann setzte sich gleich eine optimistische Interpretation seiner Aussage durch - und die bestimmt auch heute die Grundlinie an den Märkten.

Bernanke hat den Bogen inzwischen ganz gut heraus. Er redet nicht so kryptisch wie sein Vorgänger Alan Greenspan. Trotzdem schafft er es, die Finanzmärkte genau so weit im Unklaren zu lassen, wie die das seiner Ansicht nach brauchen. Gestern hat er die Börse beruhigt, ohne irgendwie anzudeuten, dass er seine klare geldpolitische Linie verlassen will. Damit hat er genau ins Schwarze getroffen. Denn zu deutliche Hoffnungen auf eine Zinssenkung würden letztlich Inflationssorgen wecken und damit die Finanzmärkte doch wieder auf dem falschen Fuß erwischen.

Die Krise bei der IKB lässt den Markt im Moment kalt, auch die Tatsache, dass gestern der Finanzvorstand gefeuert wurde. Wahrscheinlich erwartet zurzeit niemand mehr positive Nachrichten aus diesem Haus - es sei denn, irgendwann doch den Verkauf an eine gute Adresse.

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