Der Markt-Monitor
Bernanke kann nur stillhalten

Die Märkte warten auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank heute abend. Aber wenn die Notenbank klug ist, verhält sie sich so ruhig wie möglich.
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Die Aktienmärkte sind gerade nicht in Panik. Das Thema "Inflation" ist zwar immer noch heiß, aber im Moment bekommt deswegen keiner die Panik. Die US-Notenbank (Fed) wird heute ohnehin nichts an den Zinsen verändern. Aber am besten äußert sich ihr Chef Ben Bernanke zusätzlich auch noch möglichst nichtssagend. Das gehört ja zur Grundvoraussetzung, so etwas zu können, wenn man Notenbankchef wird.

Denn egal was er andeutet - er kann damit nur die relative Ruhe stören und neue Ängste in den Markt bringen. Die Stimmung ist so, dass die Investoren wahrscheinlich eher das Negative als das Positive sehen würden - daher sagt er am besten gar nichts. Geldpolitisch noch mehr Gas geben kommt, trotz der Warnungen vor einer Rezession, ohnehin nicht in Frage, wenn die Fed einen Rest an Glaubwürdigkeit behalten will. Und wenn sie das Gegenteil andeutet, würde sie die Bären unnötig anstacheln.

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