Der Markt-Monitor
BMW stemmt sich gegen die Krise

BMW war die große Enttäuschung, als die Wirtschaftskrise so richtig losging. Jetzt ist der Autokonzern ein Beleg dafür, dass die Krise nicht ganz so schlimm ist, wie befürchtet wurde.
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Ein starker Umsatzeinbruch, rote Zahlen und weiterhin eine schwache Aussicht - und trotzdem zieht der Kurs an. Die Analysten hatten aber noch schlechtere Ergebnisse bei BMW erwartet. Der Autokonzern gibt sich zudem verhalten optimistisch, ausreichend finanzielle Polster für die Krise gelegt zu haben. Insgesamt dürfte auch eine Rolle spielen, dass BMW sich einigermaßen gehalten hat, obwohl der Hersteller von Luxusautos kaum von der Abwrackprämie profitiert hat. So nährt BMW die Hoffnung, dass der Abschwung wenigstens nicht so ungebremst wie befürchtet abläuft.

Bei den Finanzwerten ist das Bild widersprüchlich. Der hohe Kapitalbedarf, den die US-Regierung offenbar im Stresstest für die Bank of America festgestellt hat, ist eine Belastung, aber nicht mehr wirklich überraschend. Dagegen steht zum Beispiel ein besser als erwartetes Quartalsergebnis bei der BNP, deren Kurs entsprechend angezogen hat. Die relativ guten Zahlen und vorsichtig optimistischen Äußerungen der Münchener Rück kommen dagegen an der Börse nicht so gut an. Aber von der Münchener Rück hat auch niemand schlechte Nachrichten erwartet.

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