Der Markt-Monitor
Crash auf Raten?

Das Muster kommt einem bekannt vor: Die Kurse gehen runter, dann erholen sie sich wieder - aber keiner glaubt, dass das von Dauer ist.

Heute scheint so ein Tag zu werden, wo die Kurse sich wieder fangen. Allerdings kann sich das schnell ändern, wenn die Zahlen um US-Wohnungsmarkt heute nachmittag zu schlecht ausfallen. Oder, noch wichtiger, wenn sich aus den Protokollen der US-Notenbank, die ebenfalls heute veröffentlich werden, Hinweise ergeben, dass es erst einmal nichts wird mit noch einer Zinssenkung.

Möglicherweise läuft das aber so: schlechte Zahlen vom US-Immobilienmarkt, aber jeder hat damit gerechnet. Und dann mehr oder minder unverständliche Notenbank-Protokolle. Im Endeffekt könnte es also gut sein, das beides keine richtigen Impulse für den Markt gibt und sich zumindest bis zum Handelsschluss in Europa die Erholungstendenz hält.

Das Muster mit den sinkenden Kurse und leichten, aber kraftlosen Zwischenerholungen, kennen wir aus früheren Zeiten. So kann ein Crash auf Raten entstehen, bei dem keiner so richtig glauben will, dass es ein Crash ist, aber nach ein paar Monaten wundert man sich, wo das Geld geblieben ist. Im Moment würde ich aber sagen: So weit es noch nicht. Seit dem Sommer springt der Dax zwischen rund 7500 und 8000 Punkten hin und her. Eine Zeit lang schien diese Seitwärtsbewegung einen leichten Aufwärtsdreh zu bekommen, jetzt ist es eher ein leichter Abwärtsdreh, mehr noch nicht.

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