Der Markt-Monitor
Dämpfer aus den USA

Schlechte Jobzahlen aus den USA - und neue Zinshoffnungen. Insgesamt bleibt der Markt flau und langweilig.

Zum ersten Mal seit vier Jahren ging die Zahl der Jobs in den USA leicht zurück. Außerdem haben die Amerikaner auch die stastisichen Werte für die Vormonate nach unten korrigiert. Diese Zahlen sind weitaus schwächer als das, was offiziell erwartet worden war. Inoffiziell haben die Märkte allerdings mit einem schlechten Ergebnis gerechnet.

Nach der merkwürdigen Logik der Börse sind schlechte Zahlen aber auch zugleich auch gute Zahlen. Denn sie geben der US-Notenbank die Handhabe, ihre Geldpolitik zu lockern. Die Fed ist ja, anders als die europäische Notenbank, explizit auch verpflichtet, ein Auge auf die Konjunktur zu halten. Außerdem gilt: Weniger Jobs heißt Entlastung vom Arbeitsmarkt für die Preisfront. Deswegen erhöhen sich jetzt wieder Hoffnungen der Börsianer auf sinkende US-Zinsen. Unterm Strich dürfte also maximal ein Dämpfer für die Kurse herauskommen.

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