Der Markt-Monitor
Das Pentagon ist schuld

Die Auftragseingänge für "langlebige Güter" in den USA sind nicht sehr hilfreich für die Börse. Aber der Blick auf die Details relativiert den Schock etwas.

Das Pentagon, das amerikanische Verteidigungsministerium, hat zurzeit hohen nicht viele Freunde. Jetzt ist es auch noch an den schlechten Wirtschaftsdaten in den USA schuld, darauf weisen die Analysten der NordLB in einer Blitzstudie hin. Ihnen geht es natürlich nicht um Politik, sie haben sich einfach die Zahlen gründlich angeschaut.

Das Ergebnis: Der starke Rückgang bei den Auftragseingängen für langlebige Güter, der gerade veröffentlicht wurde, beruht vor allem auf der Zurückhaltung des Pentagons. Und das muss keinen Trend markieren. So ein Verteidigungsministerium vergibt halt sehr große Aufträge, und ordert daher nicht in jedem Monat in ähnlicher Größenordnung.

Die Börse scheint auch, nach der ersten Reaktion zur urteilen, nur mäßig beunruhigt zu sein. Der Dax ist heute ohnehin erstaunlich freundlich. Allen voran ist die Daimler-Aktie fest, obwohl die Zahlen der Stuttgarter gar nicht so überraschend waren. Aber die Börsianer feiern jetzt nach, was Autofans schon immer wussten: Mercedes läuft alleine, ohne diese Blechkisten aus Detroit im Schlepptau, einfach besser.

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