Der Markt-Monitor
Der US-Verbraucher spielt nicht mit

Die Ökonomen sehen schon die Erholung der Wirtschaft. Aber ohne den US-Verbraucher wird es schwierig. Und der ist immer noch sehr zurückhaltend mit seinem Verbrauch.
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Das Wall-Street-Journal hat eine Menge Ökonomen gefragt, ob sie an eine Erholung der Wirtschaft ohne eine durchgreifende Erholung des Konsums glauben. Die meisten glauben das nicht - ist ja auch logisch. Und dazu kommt leider, dass einige Handelsketten in den USA - zum Beispiel Wal-Mart - recht skeptische Prognosen abgegeben haben.

Das zeigt, wie lang der Weg zu einer wirklichen Erholung noch sein könnte. Auf der anderen Seite muss man sagen: Eine Erholung, die nur auf einem Anspringen des US-Konsums beruhen würde, könnte gar nicht nachhaltig sein. Denn der US-Konsum hat in der Vergangenheit zu sehr auf Pump beruht. Und nachdem inzwischen eine Menge Jobs weggefallen sind, kann sich diese Schieflage ja nur verschlimmert haben.

Bleibt also nur die Hoffnung, dass erstens der US-Verbrauch sich trotz allem halbwegs stabilisiert, der Verbrauch in Europa (vor allem in Deutschland) trotz allem so erstaunlich stabil bleibt und dann die Wachstumsimpulse aus den Schwellenländer kommen. Das alles wird ein viel ruhigeres Märchen als das amerikanische Konsumfest der Jahre vor der Krise. Aber mehr ist nicht drin. Die Börse realisiert das gerade mal wieder, wie die Kurse zeigen.

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