Der Markt-Monitor
Die andere Art der Kapitalerhöhung

Der niederländische Versicherer Aegon zeigt, wie man sein Kapital ohne eine Kapitalerhöhung erhöhen kann.
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Die Holländer hatten vor einigen Monaten schon ihr Kapital erhöht und wollten wohl die Aktionäre nicht noch einmal zur Kasse bitten. Die Alternative ist jetzt ein Deal mit JP Morgan Chase über 650 Millionen Dollar. Dabei räumt der Konzern der US-Bank Rechte auf künftige Gewinne aus dem Lebensversicherungsgeschäft ein und bekommt im Gegenzug Kapital, um so seine US-Tochter zu stärken und ihr eine Ausweitung des Geschäfts zu ermöglichen.

Aegon macht traditionell einen großen Teil des Geschäfts in den USA - in letzter Zeit war das nicht immer ein einfacher Markt. Der Deal mit JP Morgan zeigt, dass große Banken immer noch kreative Geschäfte abschließen können. Man könnte ihn für Aegon auch negativ einschätzen, nach dem Motto "die verpfänden ihre künftigen Gewinne". Aber erstens machen Versicherer so etwas hin und wieder. Und zweitens nimmt die Börse die Sache positiv auf - wahrscheinlich einfach deswegen, weil so zhunächst keine weitere Kapitalerhöhung droht.

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