Der Markt-Monitor
Die Angst kehrt zurück

Klar doch, dass wir jetzt immer wieder mit schlechten Börsentagen rechnen müssen. Der Aktienmarkt ist ausgereizt, keine Einbahnstraße mehr. Heute kommt aber hinzu: Gleich mehrfach macht sich Angst breit.

Da gab es das Erdbeben in Japan - und Probleme beim Kernkraftbetreiber Tokyo Electric Power, dessen Aktie unter Druck geriet. Wichtiger als das waren die schlechten Zahlen von Intel am Vorabend und das Eingeständnis der US-Bank Bear Stearns, dass zwei seiner Hedge-Fonds wegen der Probleme auf dem US-Immobilienmarkt völlig in die Grütze gegangen sind. Das überlagert die Tatsache, dass gestern ehrwürdige Dow-Jones-Index erstmals die Marke von 14000 Punkten geknackt hat.

Der entscheidende Punkt ist aber die Sorge, dass der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke den Märkten noch den Spaß verderben könnte. Mehr und mehr äußern in den USA Experten die Befürchtung, die Inflation könne zurückkehren. Der Boom der vergangenen Jahre wird dabei auch als eine Art Papiergeldblase betrachtet, der die Substanz fehlt. Wenn also Bernanke die Stirn runzelt, dann gehen die Märkte schnell in die Knie. Heute tun sie das schon vorauseilend - später am Tag wird der Fed-Chef sich äußern.

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