Der Markt-Monitor
Die Angst sitzt mit am Tisch

Heute ist Thanksgiving in den USA - ein Grund dafür, dass die Börsen weltweit nicht sehr aufregend werden dürften. Aber morgen kommen die Sorgen wieder.

Bei vielen Amerikanern dürfte heute die Angst mit am Tisch sitzen, wenn sie den traditionellen Truthahn verpeisen. Das zeigt ein Blick in amerikanische Websites, zum Beispiel in den Blog von Herb Greenberg bei Marketwatch.com. Da wird deutlich: Das Thema Fannie Mae und Freddie Mac ist noch lange nicht ausgestanden. Diese beiden gigantischen Baufinanzierer, die im Zentrum des amerikanischen Baufinanzierungssystems stehen, haben gewaltige Probleme in der Bilanz. Und mit den heutigen Abschreibungen ist es nicht getan. Im Grunde haben sie keine Ahnung, wie viel ihre Assets noch wert sind, weil die Märkte dafür zusammengebrochen sind. Ähnliche Probleme haben auch andere US-Häuser. Damit wird deutlich: Es ist völlig unklar, wie viel vom Ausmaß der Finanzkrise wir bisher wirklich gesehen haben.

Aber heute ist der Markt weitgehend sicher vor bösen Überraschungen - weil die Amerikaner feiern. Das allein hilft den Kursen schon etwas. Aber es ist eine sehr kurzfristige Unterstützung.

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