Der Markt-Monitor

Die Bush-Börse

Tolle Kurse weltweit. Aber das Eis darunter ist verdammt dünn.
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Vielleicht gibt es jetzt noch so eine Mini-Jahresendrally mit dünnen Umsätzen. Manchmal haben wir ja so etwas, weil die Großinvestoren zum Bilanzstichtag bessere Kurse gebrauchen können. Aber der Hauptgrund für die guten Kurse scheint die Hoffnung zu sein, dass Noch-US-Präsident Bush die großen US-Autokonzerne kurzfristig rettet.

Damit ist das Eis sehr dünn. Denn wenn sich die Hoffnungen zerschlagen, stehen wir vor einem dramatischen Szenario. Ein Konkurs z.B von GM wäre wahrscheinlich im heutigen Umfeld nur schwer abzuwickeln, ohne dass es große Kollateralschäden gäbe. Und zwar auch dann, wenn der Konzern operativ weiterlaufen würde.

Aber die Ängste sind so groß, dass wahrscheinlich alle Firmen, die entfernt etwas mit Autobau zu tun haben, bei diesem Szenario kaum noch Kredit bekommen würden. Eine Kettenreaktion, die man auf jeden Fall vermeiden sollte. Ob Bush die Situation wenigstens noch so weit rettet, bis Obama ins Weiße Haus zieht? Die Börse wettet heute darauf. Hoffentlich behält sie recht.

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