Der Markt-Monitor
Die Deutsche Börse als Spielball

Heute laufen die Aktien schlecht: an der Deutschen Börse, aber vor allem die Titel der Deutsche Börse selbst. Und das trotz Aktienrückkaufprogramm.

Wer im Phantasialand gerne auf die Achternbahn geht, der kann auch mit den Aktien der Deutschen Börse glücklich werden. Heute ist der Kick mal wieder die schnelle Fahrt in den Abgrund. Das Aktienrückkaufprogramm, gerade beschlossen, hilft dem Kurs also nicht nachhaltig. Das deutsche Unternehmen, das am Besten am Zocken verdient, ist selbst wieder ein Spielball der Zocker.

Wenn man den steilen Abstieg in diesem Jahr anschaut, darf man nicht vergessen, dass die Aktie der Deutsche Börse im vergangenen Jahr im Dax an der Spitze lag. Und wer Herrn Francioni als Börsenchef eine schwache Strategie vorwirft, sollte nicht übersehen, dass dieses Unternehmen immer noch sehr viel Geld verdient. Das Modell, zusätzlich zum reinen Handel auch Abwicklung zu betreiben, ist jedenfalls besser, als eine Fusion mit einer anderen Börse gewesen wäre.

Das Problem für die Aktie: Da hängen ein paar Hedge-Fonds als Großaktionäre drinnen und wollen ohne Schaden wieder raus. Und das erzeugt die Angst, dass sie irgendwann doch die Geduld verlieren und Kasse machen - eventuell mit Verlust - und die Aktie nach unten reißen. Deswegen die hektischen Aktionen des Managements, um die Aktionäre bei Laune zu halten - mit mäßigem Erfolg.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%