Der Markt-Monitor
Die Fed in der dritten Runde

Und wieder haben wir eine Woche, in der die Börse von der US-Notenbank, der Fed, bestimmt wird. Noch schneller als beim letzten Mal wird es bei dieser Zinssenkung heißen: Und was kommt danach?

Wahrscheinlich senkt die Fed die Zinsen um ein Viertel Prozentpunkt. Spekulationen, es könnte gleich ein halber Prozentpunkt werden, dürften sich nicht bewahrheiten. Zu groß ist jetzt schon die Kritik an der lockeren Geldpolitik der Fed. Bemerkenswert ist, dass das Wall Street Journal heute ausdrücklich die Standfestigkeit der Europäischen Zentralbank preist - und das schlechte Beispiel der amerikanischen und der britischen dagegen hält.

Ansonsten ist auffallend, wie locker die Märkte die noch größeren Probleme bei UBS wegstecken. Dass die Schweizer Bank einen Staatsfonds als Retter gefunden hat, mag beruhigen. Aber dass es überhaupt so schlimm aussieht, sagt doch wenig Gutes über die internationalen Banken. Doch heute, ein Tag vor der Fed-Entscheidung, hat wohl niemand Lust, sich die Laune verderben zu lassen.

Auf den großen Kurseffekt morgen darf dann niemand mehr hoffen - eher dürften Gewinnmitnahmen angesagt sein. Und sehr schnell wird die Wall Street einen Nachschlag von der Notenbank verlangen. Die ökonomische Vernunft sitzt zurzeit nicht bei den Banken - nein, das tut sie wirklich nicht.

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