Der Markt-Monitor
Eine politische Börsenwoche

In den nächsten Tagen dürfte sich die Aufmerksamkeit der Investoren wieder ganz auf die USA richten.
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Die amerikanische Notenbank muss in dieser Woche erklären, wie sie die Krise weiter bekämpfen will. Zinssenkungen kommen praktisch nicht mehr in Frage, wohl aber der Ausbau "alternativer" Instrumente, etwa der direkte Ankauf von Anleihen oder verbrieften Krediten. Noch wichtiger aber: Nach dem G20-Gipfel am Wochenende steht US-Finanzminister Tim Geithner noch mehr unter Druck, endlich zu erklären, wie er die Finanzbranche retten will.

Die relativ gute Börse der letzten Woche und heute dürfte zum Teil auf der Hoffnung beruhen, dass sich in den USA etwas tut, dass klarer wird, wie die Regierung mit der Finanzkrise umgeht. Falls Geithner tatsächlich einen überzeugenden Plan aus der Tasche zieht, haben wir vielleicht tatsächlich die "Bodenbildung", auf die jetzt schon so viele hoffen. Wenn nicht, dürfte das schnell vergessen sein. Geithners Problem ist dabei: Selbst in der Theorie ist kaum Plan vorstellbar, der wirklich etwas bewegt und einigermaßen mit breiter politischer Unterstützung rechnen kann. Die Hoffnungen der Börsianer sind daher wohl verfrüht.

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