Der Markt-Monitor
Fortis am Rand der Panik

Rund 18 Prozent brechen die Aktien von Fortis ein - das ist beinahe so wie bei angeschlagenen US-Investmentbanken.
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Fortis hat gerade eine gigantische, völlig überraschende Kapitalerhöhung angekündigt und anschließend den Chef gefeuert. Jetzt reichten Meldungen über Ermittlungen der Finanzaufsicht im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung, um die Aktie noch drastischer einbrechen zu lassen. Das zeigt überdeutlich, wie extrem nervös die Märkte sind.

Alle Finanzwerte liegen tiefen im Minus, und die meisten anderen Branchen stehen ebenfalls unter Druck. Der Versuch der Amerikaner, durch die Ankündigung einer De-facto-Verstaatlichung ihrer Baufinanzierungsriesen Fannie Mae und Freddie Mac die Märkte zu beruhigen, ist allenfalls ansatzweise gelungen. Sagern wir mal so: Hätten sie es nicht getan, dann gäbe es gar kein Halten mehr.

Viele am Markt haben jetzt offenbar die Nase voll von Aktien und ganz sicher von Finanztiteln. Dazu kommt, dass vor allem in Asien die Frage diskutiert wird, wer wie viele Papiere von Freddie und Fannie im Depot hat. Sie galten lange Zeit quasi als Staatsanleihen. Doch jetzt sind sie, trotz der staatlichen Zusagen für die Institute, auch schon angefressen von der Krise.

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