Der Markt-Monitor: Ganz großer Schluck aus der Pulle

Der Markt-Monitor
Ganz großer Schluck aus der Pulle

Und wieder eine Zinssenkung in den USA. Dass sie mit 0,75 Prozentpunkten höher als sonst ausfällt, zeigt, wie groß die Unsicherheit ist.

Die gute Variante: Die Märkte werden aufatmen, aber dann geht es wieder los. Im Endeffekt bekommen wir wahrscheinlich einen Crash auf Raten, der von sinkenden US-Zinsen begleitet ist. Aber weil die Zinsen immer weiter sinken, wird der Crash auch irgendwo seine Grenze finden. Und wenn die Banken allmählich alles abgeschrieben haben, was sie müssen, dann geht das Spiel wieder von vorne los - unterstützt von reichlich Liquidität, die inzwischen in den Markt geflossen ist.

Die Europäische Zentralbank wird sich winden und doch noch, ganz vorsichtig, ein bisschen mit den Zinsen heruntergehen. Die Inflation dürfte steigen, mehr in den USA als bei uns. Auch nicht unbedingt dramatisch, aber auf Dauer können die Notenbanken nicht ständig die Welt retten und die Preise stabil halten.

Das war, wie gesagt, die gute Variante. Die schlechte Variante, etwas weniger wahrscheinlich: Der Zinsschritt verpufft, obwohl er so groß ist. Wenn das passiert, dann die US-Notenbank den Aktien den Todesstoß gegeben. Wahrscheinlich wissen wir heute abend schon mehr.

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