Der Markt-Monitor
Goldman Sachs verdirbt die Stimmung

Als wenn es nicht schon schlecht genug liefe, vergrätzt Goldman Sachs mit Herabstufungen den Anleger noch die Stimmung.

Die Analysten von Goldman haben General Motors herabgestuft. Außerdem sehen sie die US-Broker kritisch und finden nicht viel Gefallen an der Citi. Interessant ist aber die Begründung zum Bankensektor: Die Befürchtungen im Markt, eine der großen Investmentbanken könne noch über die Wupper gehen, seien übertrieben, heißt es (natürlich nicht wörtlich mit der Wupper). Auf der anderen Seite sei aber auch nicht abzusehen, wie zum Beispiel die Citi zu ordentlichen Gewinnen kommen könnte. Das ist irgendwie beruhigend, aber hilft den Aktien trotzdem nicht weiter.

Ansonsten ist der hohe Kapitalbedarf von Fortis auch keine Hilfe. Er zeigt, dass die Branche doch noch viel Zeit und viel Geld braucht, bis die Welt wieder in Ordnung ist. Der Dax ist aber bei diesem ganzen Eiertanz inzwischen unter 6500 Punkte gerutscht. Irgendwie hatte ich ja vermutet, dass die Kaufkurse erst noch kommen. Und zusätzlich scheint es jetzt so eine Art Bernanke-Kater zu geben: Zuerst waren alle froh, dass er eine Zinserhöhung nicht allzu deutlich angedeutet hat. Und jetzt findet man das auf einmal nicht mehr toll, weil es dem Dollar schadet und die Inflation treibt.

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