Der Markt-Monitor
IKB als einziger Lichtblick

Die Aktie der IKB schnellt nach oben - ansonsten sieht es zappenduster aus.
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Lonestar kauft die angeschlagene Düsseldorfer IKB. Das ist nicht die schlechteste Lösung. Die Amerikaner haben gezeigt, dass sie Banken nicht nur zerlegen, sondern auch sanieren können. Trotzdem kommt auf die Bank jetzt noch einmal eine harte Zeit zu. Sie wird zwar voraussichtlich von ihren Lasten aus Fehlspekulationen durch den Staat befreit. Aber sie muss sich ihren Ruf und ihre Marktposition wieder erkämpfen - und das bei einer nachlassenden Wirtschaftsentwicklung. Außerdem dürfte Lonestar eine vernünftige Rendite sehen wollen. Aber die IKB und ihre Mitarbeiter haben sich über Jahrzehnte Know-how in der Mittelstandsfinanzierung erarbeitet. Sie haben also eine Chance, sich wieder zu fangen.

Ansonsten sieht es Markt sehr duster aus, die Finanzwerte schliddern weiter in de Abgrund. Die Amerikaner erwarten die Verstaatlichung der Bauriesen Fannie Mae und Freddie Mac, was deren Aktien mehr oder minder wertlos machen könnte. Nachdem gestern der hohe Ölpreis den Aktien der Ölgesellschaften geholfen hat, drückt er heute die Papiere der Fluggesellschaften - verstärkt noch durch traurigen Unfall in Madrid. Außerdem gibt es jetzt erste Stimmen, die den Georgien-Krieg als Vorboten einer großen geopolitischen Krise sehen, die auch die Börsen herunterziehen könnte. Das alles macht keinen Spaß mehr.

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