Der Markt-Monitor
Ins neue Jahr gestolpert

Mit schwächerer, unklarer Tendenz starten die Börsen dieses Jahr. Das gilt vor allem für die Commerzbank.

Die Wall Street hatte 2007 wenig glanzvoll beendet - gemessen an den letzten Handelstagen. Diese zögerliche Markteinschätzung setzt sich nun weltweit fort. Dabei waren in Asien nicht alle Märkte schwach, Schanghai legte sogar leicht zu. Überschätzen darf man das, was jetzt passiert, ohnehin nicht. Viele Börsen haben noch zu, an anderen ist wenig ist los. Trotzdem gibt der erste Handelstag vielleicht einen Vorgeschmack auf die Stimmung, mit der das Jahr startet: vorsichtig, aber nicht deprimiert. Im Grunde ist das gar keine schlechte Stimmung.

Für negative Nachrichten dürften vor allem die Banken sorgen. Man kann Wetten darauf eingehen, wer als nächster mit schlechten Nachrichten nachlegt. Oder wer sich dabei am Dümmsten anstellt. Im Moment hat die Commerzbank ganz gute Chancen auf diesen Titel, nachdem sie mehr oder minder still und heimlich und ohne richtige Erklärung ihren US-Chef gefeuert hat. Entweder es steckt viel dahinter - dann macht sie so aus einer schlechten Nachricht gleich mehrere - bei jedem Mal, wo sie etwas herauslässt, geht der Kurs weiter nach unten. Oder es steckt gar nicht so viel dahinter, dann hat sie eine schlechte Pseudo-Nachricht produziert. Im Grunde gehen die Märkte noch ganz gnädig mit der Aktie um.

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