Der Markt-Monitor
Japans Version des Sozialismus

Jetzt gibt es in Japan Stimmen, die fordern, mit einem staatlichen Fonds Aktien aufzukaufen. Das klingt nicht Vertrauen erweckend.
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Seit die Rettungspakete für die Banken laufen, ist es ja ein Running Gag, vom amerikanischen Sozialismus zu sprechen. Die Japaner erfinden möglicherweise ihre eigene Version: Aufweichung der Bilanzierungsregeln plus staatliche Käufe von Aktien. Natürlich hat es unter der Hand immer schon Einfluss des Staates auf große Kapitalsammelstellen gegeben. Und staatliche Käufe gab es auch mal in Hongkong. Die Ideen sind also nicht sehr originell, und es ist auch nicht klar, ob sie durchkommen.

Trotzdem sind sie eher ein schlechtes Zeichen für den japanischen Markt, eine Art Misstrauenserklärung der Regierung an die eigene Börse. Schon die Diskussion dürfte daher den Kursen nicht nutzen. Es wird halt jetzt wieder das Thema Rezession gespielt, nachdem das Thema "Wir retten die Welt" sich ein paar Tage ausgetobt hat. Daran kann auch Japan nicht vorbei.

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